Sehr häufig fangen Lebensgeschichten mit einem Zufall an, den einige wiederum als Bestimmung ansehen.

Bei mir war es so, denn mit 15 Jahren bekam ich einen Fotoapparat geschenkt und dieses Ereignis sollte mein Leben mitbestimmen.  Der klassische Werdegang eines Schülers mit Fotoambitionen führt meist über die Schülerzeitung. Ich lernte dabei die Fotografen der ortsansässigen Zeitungen kennen. Sie ebneten mir den Weg zu den lohnenden Einnahmequellen während meiner Schulzeit.

Nach dem Abitur entschied ich mich für die Bundeswehr und fotografierte in meiner Freizeit hauptsächliche Akte. Mit der ersten musealen Ausstellung kamen Aufträge für die Industrie und Katalogfotografie.

Durch die Ausstellungsfotografie in den unterschiedlichsten Bereichen und dem Gewinn der Ausschreibung „Kunst im Bau“ in Potsdam, wurde die Bundeswehr auf diesen, meinen künstlerischen Zweig, aufmerksam.  So wechselte ich aus der Personalführung in den Medienbereich der Streitkräfte.

Hier fand  ein Wechsel zum Film statt, der mir neben Erfolgen auch eine andere Sicht der Dinge ermöglichte. Aus der beabsichtigten kurzen Verpflichtungszeit wurde ein Verpflichtung zum Berufsoffizier.

In Einsätzen von Ex-Jugoslawien über Afghanistan und Hilfeinsätze in Afrika konnte ich meine fotografische Sehweise entwickeln.

Nach meinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst, habe ich mich verstärkt auf die Fotografie gestürzt. Einen hervorragenden Partner in diesem Bereich habe ich im Fotoclub Rottweil gefunden.